Modenschau auf der BilleVue7

zur Fairen Woche 2017

Der "Fairer Handel St. Paulus", Mitglied der bigg, präsentiert auf der BilleVue7 am 09.09.2017 eine Modenschau der anderen Art. Hier konnte man Einblicke erhalten, wie gerechte Arbeitsbeding-ungen zu modischen Textilien führen.Vom T-Shirt bis zum Poncho und vom Fußball bis zur Handtasche, eine faire Produktion all dieser Produkte ist möglich!

FAIRE WOCHE 2017: Perspektiven schaffen beim Lichterfest im Schleemer Park
FAIRE WOCHE 2017: Perspektiven schaffen beim Lichterfest im Schleemer Park

 

 

Make Chocolate Fair ! 

#nachgehakt:

Ist meine Lieblings-Schoki fair?

 

Im Dezember 2015 versprach der Dachverband der europäischen Schokoladenindustrie (CAOBISCO) Make Chocolate Fair!, dass Schokoladenunternehmen ihre Bemühungen zur Verbesserung

der Lebens- und Arbeitsbedingungen von Kakaobauernfamilien verstärken werden. Doch Versprechen allein reichen nicht aus –

den Worten müssen Taten folgen!

 

Das wird aber nur geschehen, wenn VerbraucherInnen immer

wieder nachfragen:

Ist meine Lieblings-Schoki fair?

Unterstützen Sie uns und haken Sie bei den Schokoladenunter- nehmen nach, was sie tun, um die Situation der Kakaobauern-   familien zu verbessern. Denn Hunger, Armut und missbräuchliche Kinderarbeit gehören noch immer zum Alltag auf den Kakaoplantagen.

 

Bitte klicken Sie auf das folgende Bild, um bei den

Schokoladenunternehmen per E-Mail nachzuhaken:

 

#nachgehakt: Ist meine Lieblings-Schoki fair?

 

 

„Was ist denn fair?"

 

Beim Weltgebetstag von Frauen der Philippinen geht es um globale Gerechtigkeit

„Was ist denn fair?" Das beschäftigt nicht nur alle, die sich in Europa im fairen Handel engagieren. In den Philippinen ist die Frage der Gerechtigkeit häufig Überlebensfrage. Mit ihr laden uns philippinische Christinnen zum Weltgebetstag ein. Ihre Gebete, Lieder und Geschichten wandern um den Globus, wenn ökumenische Frauengruppen am 3. März 2017 Gottesdienste, Info- und Kulturveranstaltungen vorbereiten.

 

Die über 7.000 Inseln der Philippinen sind trotz ihres natürlichen Reichtums geprägt von krasser Ungleichheit. Viele der über 100 Millionen Einwohner leben in Armut. Wer sich für Menschenrechte, Landreformen oder Umweltschutz engagiert, lebt nicht selten gefährlich. Ins Zentrum ihrer Liturgie haben die Christinnen aus dem bevölkerungsreichsten christlichen Land Asiens das Gleichnis der Arbeiter im Weinberg (Mt 20, 1-16) gestellt. Den ungerechten nationalen und globalen Strukturen setzen sie die Gerechtigkeit Gottes entgegen.

 

Ein Zeichen globaler Verbundenheit sind die Kollekten zum Weltgebetstag, die weltweit Frauen und Mädchen unterstützen. In den Philippinen engagieren sich die Projektpartnerinnen des Weltgebetstags Deutschland u.a. für das wirtschaftliche, gesellschaftliche und politische Empowerment von Frauen, für ökologischen Landbau und den Einsatz gegen Gewalt an Frauen und Kindern.

 

Aachen, 09. August 2016

Staudammbau am Tapajós gestoppt

MISEREOR begrüßt den Stopp des Staudamm-projektes in Brasilien. Es bleiben Zweifel an der Verbindlichkeit der Entscheidung.

 

(Aachen, 09. August 2016) Das katholische Werk für Entwicklungszusammenarbeit MISEREOR begrüßt den Stopp des Genehmigungsverfahrens für eines der größten Staudammprojekte in Brasilien am Amazonaszufluss Tapajós durch die Umweltbehörde IBAMA. Die Behörde folgt damit einer Empfehlung der Staatsanwaltschaft des Bundesstaates Pará, in dem der Staudamm gebaut werden soll.

Zuvor hatte die Behörde für die Angelegenheiten indigener Völker FUNAI entschieden, die Landrechte des indigenen Volkes der Munduruku anzuerkennen, deren Lebensraum von dem Staudamm bedroht würde. MISEREOR hatte im Rahmen der diesjährigen Fastenaktion auf die Situation der Munduruku aufmerksam gemacht und die Wahrung ihrer Rechte eingefordert. In einer Petition gegen das Staudammprojekt kamen bislang mehr als 50.000 Unterschriften zusammen.

"Die Entscheidung der Umweltbehörde ist ein großer Schritt voran. Wir freuen uns, dass das Engagement unserer zivilgesellschaftlichen Partner in Brasilien erste Früchte trägt. Auch die vielen Unterzeichner unserer Petition hierzulande und in Brasilien haben dazu beigetragen", sagt MISEREOR-Hauptgeschäftsführer Pirmin Spiegel. Zugleich warnt er: "Es fehlen noch entscheidende Schritte zu einem endgültigen Aus des Staudamms. In der derzeitigen politischen Situation in Brasilien fällt es leider schwer, der Verbindlichkeit von Entscheidungen zu vertrauen."

Ein wichtiger Schritt aber noch kein Grund zum Feiern

So hätten einige Verantwortliche aus der Übergangsregierung von Michel Temer zwar vergangene Woche den Eindruck erweckt, das Staudammprojekt sei zu den Akten gelegt. Umweltminister Sarney Filho habe gesagt, das Projekt sei für Brasiliens Wirtschaft nicht notwendig und kleine Wasserkraftwerke seien großen vorzuziehen. "Gleichzeitig hat die Übergangsregierung jedoch ein Gesetzesvorhaben auf den Weg gebracht, welches den Bau von Infrastrukturprojekten künftig trotz Beeinträchtigungen von Menschenrechten und Umwelt erleichtern würde", kritisiert Spiegel.

Partnerorganisationen, die sich mit der Unterstützung von MISEREOR gegen die Staudammpläne einsetzen, äußern sich ebenfalls zurückhaltend zu den jüngsten Entwicklungen. Romi Bencke, Generalsekretärin des Nationalen Rates Christlicher Kirchen (CONIC) und Gast während der MISEREOR-Fastenaktion in Deutschland, gibt zu bedenken: "Der Bau des Staudamms ist erst dann offiziell gestoppt, wenn die Entscheidung im Bundesgesetzblatt erscheint. In unserem Land ist leider nichts sicher. Ich weiß nicht, ob die Regierung dem Druck der am Bau interessierten Unternehmen standhalten wird. Es ist besser, noch nicht zu feiern!"

Auch Raione Lima von der Landpastoral Itaituba im Bundesstaat Pará befürchtet, dass der Baustopp nicht von Dauer sein wird: "Die Umweltbehörde hat die Genehmigung für den Staudamm abgelehnt und der Genehmigungsprozess ist definitiv zu den Akten gelegt. Wir wissen aber nicht, für wie lange." Lima befürchtet, dass das Blatt sich noch wenden könne, wie es auch im Falle des Belo Monte-Staudamms geschehen sei. Auch dort hatte die IBAMA das Projekt abgesagt und am Ende sei der Bau des Staudamms doch fortgesetzt worden: "Der Kampf gegen die Großprojekte am Tapajós muss daher weitergehen!"

 

FAIRE WOCHE 2016 HAMBURG

Die Faire Woche ist die größte Aktions-woche zum Fairen Handel in Deutsch-land. Sie fand 2001 zum ersten Mal statt und wird seit 2003 jedes Jahr in der zweiten Septemberhälfte durchge-führt. Die nächste Faire Woche findet vom 16. bis 30. September 2016 zum Thema "Fairer Handel wirkt" statt. Die Faire Woche informiert bei ihren jährlich 2000 bis 2500 Veranstaltungen über den Fairen Handel in Deutschland und weltweit.

Veranstalter der Fairen Woche ist das Forum Fairer Handel in Kooperation mit TransFair und dem Weltladen-Dachverband. Die Planung und Umsetzung der jährlich rund 2.000 bis 2.500 Aktionen übernehmen lokale Gruppen und Organisationen, wie Weltläden, Aktionsgruppen, kirchliche Gruppen, Unternehmen, Supermärkte, Fairtrade-Schulen oder gastronomische Betriebe.

Den Höhepunkt der Fairen Woche bilden die Produzentenrund-reisen, in deren Rahmen Vertreter/innen von Handelspartnern zu einer Rundreise eingeladen werden. Sie halten bundesweit Vorträge, besuchen Veranstaltungen und führen Gespräche mit Politiker/innen und Journalist/innen. 

Weitere Informationen zur Fairen Woche 2016 und zum Jahresthema erhalten Sie unter www.fairewoche.de.

Das Programm für die Faire Woche Hamburg finden sie Hier:

FW_Programm 2016.pdf [ 535 KB ]

 

Make Chocolate Fair !

... ist eine europäische Kampagne, die sich für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen von Kakaobauern und -bäuerinnen einsetzt und das Ende ausbeuterischer Kinderarbeit fordert. Darüber hinaus macht sich das Kampagnenbündnis für eine nachhaltige und diversifizierte Landwirtschaft stark, die die Umwelt schützt und gleichzeitig dazu beiträgt, die Einkommenssituation der Kakaobauern und -bäuerinnen zu verbessern. 

 

 

Selbstorganisierte Europäische Bürgerinitiative gegen TTIP und CETA

Die EU-Kommission wollte unsere Europäische Bürgerinitiative (EBI) gegen TTIP und CETA nicht zulassen – mit fragwürdiger Begründung. Wir sagen: Jetzt erst recht!
Demokratie entsteht aus gesellschaftlicher Einmischung und Teilhabe an politischen Prozessen und ist nichts, was uns von Brüssel aus gewährt werden müsste. In einem breiten Bündnis mit mehr als 250 Organisationen aus 21 EU-Ländern haben wir die EBI nun selbständig organisiert und fordern: Verhandlungsmandat für TTIP aufheben, CETA nicht abschließen!

 

Hier mitmachen und unterschreiben:

 

https://www.attac.de/sebi

Gegenstand

Wir fordern die Institutionen der Euro-päischen Union und ihre Mitgliedsstaaten dazu auf, die Verhandlungen mit den USA über die Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) zu stoppen, sowie das Umfassende Wirtschafts- und Handelsabkommen (CETA) mit Kanada nicht zu ratifizieren.

 

Wichtigste Ziele

Wir wollen TTIP und CETA verhindern, da sie diverse kritische Punkte wie Investor-Staat-Schiedsverfahren und Regelungen zur regulatorischen Kooperation enthalten, die Demokratie und Rechtsstaat aushöhlen. Wir wollen verhindern, dass in intransparenten Verhandlungen Arbeits-, Sozial-, Umwelt-, Datenschutz- und Verbraucherschutzstandards gesenkt sowie öffentliche Dienstleistungen (z. B. Wasserversorgung) und Kulturgüter dereguliert werden. Die selbstorganisierte EBI unterstützt eine alternative Handels- und Investitionspolitik

der EU.

 

Hier mitmachen und unterschreiben:

 

https://www.attac.de/sebi
 

V i n e   &   C r i m e
Yvonne Asmussen liest aus ihrem neuen Krimi  "Fördehaie"

dazu faire Weine zum Genießen.

 

In Zusammenarbeit mit Fairer Handel St. Paulus

und glaubwürdig Kunst & Buch Sylvia Frericks

 

am Samstag, den 20. September 2014

um 19:00 Uhr in den Gemeinderäumen von St. Paulus

Öjendorfer Weg 10, 22111 Hamburg-Billstedt

 

Freier Eintritt   -   Keine Anmeldung erforderlich

Wir freuen uns auf Ihren Besuch ...    

 

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D e r   J u b i l ä u m s - M a r k t

am Sonntag, den 18. Mai 2014

ab 11:30 Uhr in den Gemeinderäumen von St. Paulus

Öjendorfer Weg 10, 22111 Hamburg-Billstedt

Ja tatsächlich - Wir feiern unsern 15ten Geburtstag !

Vor 15 Jahren am Sonntag, den 21.03.1999 starteten wir.

Bei unserem Jubiläum möchten wir Sie zu einen  "Markt" einladen...

... hier gibt es viele Neuheiten zum probieren und genießen:

  • Es gibt neue Quinua-Nudeln (auch wieder im Progamm - Spaghetti)
  • Dazu neue Pesto´s !
  • Die 90 kg-Rice-Challenge (lassen Sie sich überraschen) !
  • Besuchen Sie unsere Ausstellung !
  • Lassen Sie sich am Weinstand vom Sommelier beraten!
  • Neue Schokoladen-Riegel und -Tafeln können probiert werden!
  • Unser Kosmetik-Sortiment können Sie hier in Ruhe testen!
  • Sie finden eine große Auswahl an Kunsthandwerk!

  • Besuchen Sie die Info-Schau mit verschiedenen Handelspartnern!
  • Genießen Sie bei einer guten Tasse Kaffee unsere neuen Kekse!
  • Unser Getränkestand bietet ein breites Sortiment an!
  • Testen Sie unsere neuen Müsli-Sorten!
  • NEU  -  Datteln jetzt ohne Kerne!
  • Es gibt wieder neue Gewürze!
  • und vieles vieles mehr ...

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und nette Gespräche.                                Freier Eintritt

Bis dahin, vielleicht bei einer fairen Cola aus Costa Rica!

 

Anmeldung unter:   fairer-handel-st-paulus@o2mail.de

 

 

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Unwetter in Mexiko - Schäden bei Honigpartner

Bei den Unwettern in Mexiko sind zwei Mitglieder unseres Honigpartners CAPIM ums Leben gekommen. Stürme und massive Regenfälle haben Häuser, Straßen und Bienenstöcke überflutet und sorgen für starke Erdrutsche. Die GEPA hat als Soforthilfe 2.000 Euro überwiesen.

„Teile von Landstraßen und Brücken sind zerstört oder blockiert“ so Martha Torres Chávez. Seit Mitte September kommt es in Mexiko immer wieder zu bisher unbekannt starkem Regen und Orkanen. Die Unwetter haben bei unseremHonighandelspartner CAPIM bleibende Schäden hinterlassen: Ein Imkerehepaar ist verschüttet und wurde bisher nicht gefunden - Benito Gómez, Schatzmeister der Genossen­schaft, und seine Frau, Clementina de la Crus. Die beiden haben sich bei Fort­bildungen für die Imker engagiert, zum Beispiel zur Entwicklung der Bienenzucht und Nebenprodukten wie Wachs. Ihre Familien und Genossen und auch wir von der GEPA sind traurig und tief betroffen. Die 2.000 Euro Soforthilfe der GEPA kommen den Familien zugute.

 

Straßen und Häuser zerstört

„Teile von Landstraßen und Brücken sind zerstört. Erdrutsche blockieren auch Straßen und Brücken. Und so können wir die Genossen nicht erreichen“, verdeutlicht Martha Torres Chávez, Geschäftsführerin bei CAPIM. Bisher weiß die Genossenschaft deshalb nicht genau, wie groß das Ausmaß der Zerstörung ist.. „Einige Mitglieder steigen ins Gebirge, um die Straßenschäden und Verluste der Bienenstöcke einzuschätzen.“ Sie befürchten außerdem, dass es weitere Unwetter gibt. Die aufgeweichte Erde gerät leicht ins Rutschen und bleibt deshalb eine Gefahr.

Der Taifun Haiyan auf den Philippinen hat auch Häuser, Zuckermühlen und Zuckerrohrernten von GEPA-Handelspartnern zerstört. Glücklicherweise sind bisher nach Meldungen unserer Partner Preda, Alter Trade (ATC) und Panay Fair TradeCenter (PFTC) keine Mitglieder und Mitgliedsbauern ums Leben gekommen.

„Mehr als 115.000 Menschen mussten evakuiert werden.“ - Bericht von ATC

PFTC wartet allerdings noch auf genauere Informationen, wie genau die Menschen betroffen sind. Der Taifun hat im Norden die Inseln Negros und Cebu gestreift und ging auch über die Insel Panay hinweg.

Alter Trade (Mascobado) befindet sich auf Negros, Preda mit Verarbeitung und einem Teil der Mangobauern (getrocknete Mangos) auf der Insel Cebu und PFTC (Bananenchip) im Süden der Insel Panay.